Das Glück gehört denen, die sich selber genügen; denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, mißlich, vergänglich und dem Zufall ..."Arthur Schopenhauer"
Da Menschen mit Einschränkungen, wie z.B einer Sehschwäche andere Bedürfnisse haben, als solche mit 100% Sehkraft, gilt es für diese Zielgruppe eine Website auch anders zu designen, nämlich übersichtlicher. Das betrifft besonders die Navigation einer Seite. Schließlich will ein Anbieter im Web möglichst viele User erreichen. Um das zu gewährleisten, sollte man die Schriftgrößen so wählen, daß sie auch für sehschwache Anwender noch deutlich lesbar sind. Sind Sie sich nicht sicher ob Ihr Design für Ihre Zielgruppe geeignet ist, wenden Sie sich an eine Webdesign Werbeagentur.
Außerdem sollte man darauf achten, stärkere Kontraste zwischen Vorder-und-Hintergrundfarbe zu setzen, damit sich diese besser voneinander abheben. Auch wenn ein dezenter Kontrast unter Designern als edel gilt, für einen User, der nicht über 100% Sehkraft verfügt, wirkt so ein Design schnell überheblich und er wird die Seite nicht mehr besuchen, und auch die Mundpropaganda wird nicht positiv ausfallen.
Was außerdem helfen kann, abgesehen von einer guten Navigation, sind Audio-und visuelle Inhalte, die die Seite auch für User sowohl mit einer Seh- als auch mit einer Hörschwäche zugänglicher machen. Es wird bereits versucht, hier behindertengerechte Richtlinien zu schaffen, damit das Internet für alle gleich nutzbar ist.
Um diesen Zugang zu gewährleisten, ist es wichtig, daß Dokumente erstellt werden, die nicht von einer speziellen Hardware abhängig sind. Das heißt, daß sich die Seiten auch für User ohne Maus, Schwarzeiß-Bildschirm, oder bei Blinden, auch „ohne Bildschirm“ , da er ja quasi nicht vorhanden ist, erfassen lassen. Blinde Anwender können z.B. den gesamten Textinhalt einer Seite mit einem Programm namens Screenreader erfassen, welches diesen so hörbar wiedergibt. Das funktioniert auch mit Videos. Das A und O ist das richtige Vermitteln von Informationen. Dies kann ein Entwickler mit äquivalenten Funktionen und Navigationshilfen zur jeweiligen eingeschränkten Benutzerfähigkeit der User gewährleisten.
Während audio-Funktionen z.B. Bild-und Textinhalte für Blinde Menschen beschreiben, gilt das gleiche Prinzip umgekehrt für Menschen mit geringem oder gar keinem Hörvermögen.
So wäre Zb der das Audio-Äquivalent zu einem Suche Button: „hier geht es zur Suche“, oder ähnlich. Natürlich ist es dabei auch enorm wichtig, verständliche klare Hinweise zur Benutzung der Navigation zu erhalten und einfache Navigationstools benutzen zu können, da nicht jeder user vertraut ist, mit den gängigen Methoden, wie Imagemaps und proportionalen Scrollbars.. Außerdem ausschlaggebend ist, daß die bereitgestellten Navigationshilfen exakt die gleiche Funktion erfüllen, wie die Audio-und-Video- Funktionen die Benutzer ohne Handycap auf einer Seite sehen und hören.
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