Das Glück gehört denen, die sich selber genügen; denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, mißlich, vergänglich und dem Zufall ..."Arthur Schopenhauer"
In Deutschland steht die Altersvorsorge auf drei Säulen: Die meisten Erwerbstätigen werden per Gesetz über die Regelsicherung grundsätzlich versorgt. Für manche Menschen gelten betriebliche Vereinbarungen als zusätzliche Sicherungen, die bestimmte Betriebe ihren Mitarbeitern zusagen. Die private Initiative ist Jedem freigestellt – bei Vielen kann sie auf der Basis der so genannten RiesterRente gefördert werden.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass all jene, die (persönlich oder indirekt über den Ehepartner) von einem der drei Regelsicherungssysteme betroffen sind, sehr wahrscheinlich auch die staatlich geförderte Altersvorsorge in Anspruch nehmen können.
Je nachdem, ob Sie als Arbeiterin/Arbeiter, Angestellte/ Angestellter, Landwirtin/Landwirt oder Beamtin/Beamter tätig sind, stellen sich die drei Säulen anders dar: Für Arbeiter und Angestellte gibt es als Regelsicherung die so genannte gesetzliche Rentenversicherung, die schon Ende des vorletzten Jahrhunderts von Bismarck eingeführt wurde. Sie heißt gesetzliche Rentenversicherung, weil sie damals über ein Gesetz neu geschaffen wurde.
Als sich Bismarck diese Versicherung ausdachte, gab es die Beamtenversorgung schon. Und auch die Bauern kannten bereits den Austrag – damals ging man noch davon aus, dass diese Vorsorgeform genügen würde. Seit Oktober 1957 wurde die landwirtschaftliche Altersvorsorge als Regelsicherung für die Landwirte (neben dem Austrag) eingeführt.
Manche Betriebe haben traditionell schon seit vielen Jahren auch bezüglich der Altersversorgung etwas für ihre Mitarbeiter getan. Hier sind sehr unterschiedliche Ansätze gewachsen. Andere Betriebe sind diesbezüglich nicht aktiv geworden. Allerdings gibt es für Sie als Arbeitnehmer die Möglichkeit, bestimmte Vorsorgemaßnahmen von Ihrem Betrieb einzufordern. Diese bezahlen Sie zwar meist selbst. Unter bestimmten Umständen kann das jedoch steuerlich oder auch unter anderen Aspekten sinnvoll sein.
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